Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg: Auftakt der Infrastrukturmaßnahmen erfolgt
Bauherr Stadt Winterberg
assmann Technische Ausrüstung
Architektur Lindner Lohse Architekten BDA PartG mbB
Bild Lindner Lohse Architekten BDA PartG mbB
Winterberg erweitert das Geschwister Scholl Gymnasium und schafft mit einem Holzmodulbau sowie einem viergeschossigen Neubau zusätzliche Kapazitäten für rund 100 Schülerinnen und Schüler. Hintergrund sind die Rückkehr zu G9 und der steigende Raumbedarf. Für die Technische Gebäudeausrüstung zeichnet die assmann gruppe verantwortlich. Mit dem Bau der Trafostation hat die erste Infrastrukturmaßnahme begonnen.
Der Holzmodulbau entsteht auf dem Parkplatz vor der Turnhalle und soll zum Schuljahresbeginn 2026/2027 fertiggestellt sein. Vorgesehen sind vier Lernräume, eine zentrale Fläche für selbstgesteuertes Lernen sowie sanitäre Anlagen mit acht Unisex-WCs und einem barrierefreien WC. Ergänzt wird das Raumprogramm durch Bereiche für das pädagogische Personal mit Teeküche. Ein Oberlicht sorgt für Tageslicht, der Eingang ist windgeschützt ausgebildet.
Parallel hierzu wird zwischen Sporthalle und Bestandsgebäude ein viergeschossiger Erweiterungsbau realisiert, der zusätzliche Unterrichtsräume und einen Mehrzweckbereich aufnimmt. Mit seiner Klinkerfassade fügt sich der Neubau in das bestehende Schulensemble ein. Da durch den Modulbau Stellplätze entfallen, ist Ersatz vorgesehen; über die konkrete Baustellenorganisation soll die Anwohnerschaft nach Abschluss der Planungen informiert werden.
Insgesamt reagiert die Stadt damit auf steigende Schülerzahlen und entwickelt den Standort gezielt weiter, um zeitgemäße Lernbedingungen bei möglichst geringem Einfluss auf den laufenden Schulbetrieb zu schaffen. Dazu Patrick Niemeyer, staatlich geprüfter Techniker Elektrotechnik (ELT) bei der assmann gruppe: „Aufgrund der umfassenden Sanierung der Infrastruktur des gesamten Grundstücks gestaltet sich direkt zum Ausführungsstart und auch zum Planungsbeginn ein spannendes Projekt.“








